Male: Sehenswürdigkeiten & Attraktionen
Die Malé Stadt bietet vieles an Sehenswürdigkeiten für einen interessanten Städtetrip.
Einer der bekanntesten Orte in Malé ist der Hukuru Miskiiy (Freitagsmoschee). Die Moschee wurde 1558 unter Sultan Muhammad Ibn Abdul errichtet und befindet sich im Zentrum der Stadt. Auffällig ist ihr charakteristisches Minarett in weiß-roter Bauweise. Besucher können nach einer Meditation die imposante Kuppel von innen betrachten.
Nur wenige Gehminuten entfernt liegt der Südhafen, wo die traditionellen Dhaus aus Holz zu sehen sind. Typisch für die maledivische Architektur, dienen die Boote oft als provisorische Wohn- und Geschäftsräume. Hier bekommt man einen faszinierenden Einblick in das maritime Leben der Inselbewohner.
Der Gangeshi KoshuFelivaru Park bietet eine willkommene Abkühlung nach einem langen Städtetag. Auf schattigen Wegen lässt sich die tropische Flora und Fauna des Stadtparks erkunden. Besonders sehenswert sind die Vogelvolieren, in denen einige endemische Vogelarten der Malediven beobachtet werden können.
Auch für Geschichtsinteressierte hält Malé verschiedene Sehenswürdigkeiten bereit. So lohnt sich ein Besuch des Malé National Museums, das über die kulturelle Entwicklung des Stadtstaates informiert. Sehenswert sind die historischen Schriftstücke, Münzen und Kunstgegenstände verschiedener Epochen.
Zuletzt sei noch der Tsunami-Gedenkgarten empfohlen. An diesen Erinnerungsort kann man der Opfer der Tsunami-Katastrophe von 2004 gedenken. Die Gedenkstätte vermittelt einen nachdenklichen Eindruck von der Zerstörung und dem Wiederaufbau.