Baden und flanieren an der über 500 Kilometer langen Ostseeküste. Kulturelle Highlights und Lifestyle in Städten wie Warschau. Krakau, Gdansk, Zamosc, Wroclaw oder Poznan entdecken. Durch endlose Wälder streifen, Skilaufen im Gebirge oder sich an einem der rund 10.000 Seen tummeln - die Republik Polen bietet verblüffend vieles. Dennoch gehört Deutschlands östlicher Nachbar für viele noch immer zu den Geheimtipps. Warum eigentlich? In Polen findet man viele außergewöhnliche Landschaften, darunter die riesigen Wanderdünen im Nationalpark Slowinski Park Narodowy bei Leba, die Sümpfe im Tal Dolina Biebrzanska und der Urwald im Nationalpark Belaweschskaja puschtscha im Grenzgebiet zu Weißrussland. Mit seinen vier großen Seenplatten - Masurische, Kasubische, Pommersche und Großpolnische Seenplatte - zählt Polen zu den seenreichsten Ländern weltweit. Und auch diejenigen, die vor allem ein Urlaub in den Bergen reizt, sollten Polen endlich kennenlernen: Im Süden schließen sich ans Tiefland mehrere Mittelgebirge an. Beste Voraussetzungen zu Wandern, Klettern und Wintersport findet man in den Sudeten mit der bekannten Schneekoppe im Riesengebirge und in den Karpaten, die in der Tatra auf polnischer Seite in ein Hochgebirge auswachsen. In dieser Region liegen Polens höchste Erhebungen, 21 ragen mehr als 2.000 Meter auf. Wo ist es nun in Polen am schönsten? Kommt ganz darauf an, ob man sich in einem Luxusurlaub verwöhnen lassen, Land und Leute erleben oder sich bei sportlichen Aktivitäten so richtig auspowern will. Viele exzellente Hotels entlang der Ostseeküste bieten zum Beispiel Wellness vom Feinsten an - komplettes Erlebnispaket inklusive. Da braucht man eigentlich nur die Koffer zu packen, einchecken und sich überraschen lassen. Interessiert man sich besonders für Kultur und Geschichte, dann empfehlen sich Städtereisen. Aber auch eine Tour über Land lohnt, weil so manches malerische Dorf überrascht, das noch heute historisches Handwerk und alte Bräuche pflegt. Die Millionenmetropole Warschau lädt nicht nur zu einem Bummel durch die historische Altstadt mit dem Marktplatz aus dem 13. Jahrhundert und geschichtsträchtigen Bürgerhäusern ein. Vielmehr verblüfft diese Stadt auch mit einem Kultur- und Nachtleben, wie man es aus anderen europäischen Hauptstädten kennt - hier aber vermutlich so nicht erwartet. Krakau, bis 1596 polnische Hauptstadt, bezaubert ebenfalls mit einem Kontrast aus altehrwürdigen Gebäuden und moderner Architektur. In Sachen Kultur setzt die Stadt im Süden des Landes sogar noch eins drauf: Kaum eine Woche vergeht ohne ein Festival oder Festspielveranstaltungen. Theater, Kabaretts, Museen und Kinos gibt es an fast jeder Ecke. Und der Bär steppt in Kneipen, Jazzlokalen und Bars fast rund um die Uhr. Dass Steven Spielberg in Krakau viele Szenen seines Films „Schindlers Liste“ drehte, fällt beim Stadtbummel sicher ebenfalls auf. Sportliche Ambitionen kann man in Polen auf jede nur erdenkliche Art und Weise ausleben. Wassersportler segeln in den Revieren vor der Küste und auf den Seen, paddeln auf ruhig dahinfließenden Flüssen durch beschauliche Landschaften oder stürzen sich beim Rafting durch reißende Wasserläufe im Gebirge. Ebenso viele Möglichkeiten finden Schwimmer und Angler. Zum Wandern oder Rad fahren eignet sich besonders gut das flache Land. Unterwegs lassen sich Vögel und andere Tiere beobachten, Pilze und Beeren sammeln. Zum Wintersport geht es - ganz klar - ins Gebirge, wo man von alpinen Abfahrten bis zu Snowboardpisten und Langlaufloipen alles bestens präpariert vorfindet. In Wisla, Zakopane und einigen anderen Wintersportzentren stehen Skischanzen, wo man mit etwas Glück Profis beim Training erlebt.